Das Unternehmen

 

Döring Glas – Firmengeschichte

1933

Gründung eines Glaserei-Unternehmens in Berlin durch den Glasermeister Franz Döring.

1951

Errichtung des ersten Glasbiegeofens - im wesentlichen zur Herstellung von gebogenem Glas für den Baubereich sowie gebogene Sonderformen für Musikboxen, Automaten, etc.

1954

Installation eines 2. Glasbiegeofens mit verbesserter Technik zum Biegen großformatiger Scheiben.

1959

Aufnahme der Produktion von planem Isolierglas.

1969

Herstellung der ersten gebogenen Isoliergläser mit der üblichen Garantieerklärung.

1976

Produktionsaufnahme von gebogenem Verbundsicherheitsglas (Gießharz).

1984

Inbetriebnahme eines völlig neu entwickelten, kontinuierlich arbeitenden Biegeofens zur Herstellung von „Panorama-Thekengläsern".

1987

Grundlegende Modernisierung der in den 50igern installierten Öfen, insbesondere durch Nachrüstung moderner Steuerungssysteme.

1989

Einstellung der Produktion von planem Verbund- und Isolierglas.

1990

Inbetriebnahme eines weiteren kontinuierlich arbeitenden Biegeofens zur Herstellung von Thekengläsern mit engen Biegeradien.

1995

Die Glasbiegerei Döring wechselt den Besitzer ist von nun an Bestandteil der Saint Gobain Deutsche Glas (ehemals Vegla).

1996

Die Produktion von Verbundsicherheitsglas wird von Gießharz auf PVB-Folie und die Isolierglasherstellung von Aluminium auf swiggle-strip (warm-edge) umgestellt.

1999

Inbetriebnahme des ersten Biegeofens einer neuen Generation zur Herstellung von Architekturgläsern und Scheiben für den Ladenbau.

2000

Der zweite Ofen der neuen Generation, jetzt speziell ausgelegt für die Herstellung enger Radien für den Ladenbau, wird in Betrieb genommen. (Stilllegung der 1984 und 1990 angeschafften Öfen.)

2003

Die Firma Döring wechselt den Standort und bezieht mit Produktion und Verwaltung neue Räumlichkeiten im Zeppelin Gewerbepark in Berlin Spandau. In diesem Zuge wird ein weiterer moderner Biegeofen zur Herstellung großformatiger Gläser für den Architekturglasbereich installiert. Die max. Biegeformate betragen jetzt ca. 3.000 x 5.000 mm. Durch weitere Investitionen wird die Kapazität von Verbundglas nahezu verdoppelt.

 


2007 Können die Ofenumbauten (Schwerkraftbiegen) abgeschlossen werden und die max. Biegeformate auf 2.750 x 5.850 mm und 4.100 x 3.750 mm vergrößert werden. Diese Anpassungen tragen den ständig steigenden Nachfragen nach immer größeren Scheibenformaten Rechnung. Neubau einer weiteren Fertigungshalle zur Kapazitätserweiterung und in Vorbereitung auf einen weiteren Biegeofen.



2008 Durch die Inbetriebnahme einer neuen ESG-Biegeanlage wurde die Produktpalette um gebogenes ESG, TVG, ESG-H erweitert.
 
2010 AbZ für gebogenes Glas: Die Glasbiegerei und Veredelung Franz Döring GmbH hat vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für thermisch gebogene Verglasungen erhalten.
 
2012 Wird die Produktion um einen noch größeren Biegeofen erweitert, in dem gebogenes Glas auch in Bandmaßen herstellbar ist. Die maximale Größe der gebogenen Verbundsicherheitsgläser und Isolierglasgläser beträgt dann 6 Meter mal 3.21 m. Erweiterung der Produktionshalle um einen neuen Hallenteil mit 1.500 m². Die Gesamtproduktionsfläche wächst somit auf über 6.000 m² an, um solche XXL-Formate mit höchstem Qualitätsstandard zu verarbeiten und vielfältigste Projekte zu realisieren.
 
2013 Umfirmierung der Glasbiegerei und Veredelung Franz Döring GmbH & Co.KG in die Saint-Gobain Glassolutions Glasbiegerei Döring GmbH.
 
2015

Inbetriebnahme eines Autoklaven, um den Ausbau der STADIP PROTECT Produktpalette mit Sonderlaminaten, wie z.B. VSG mit SentryGlas weiter voranzutreiben. VSG Formate bis zu 8.00 x 3.21 m sind theoretisch möglich.Verschmelzung der Standorte Radeburg-Wilsdruf-Döring.
Umfirmierung der Saint-Gobain Glassolutions Glasbiegerei Döring GmbH auf die Saint-Gobain Glassolutions Objekt-Center GmbH-Standort Döring Berlin.

 
2016 Döring Glas beschäftigt gegenwärtig rund 40 Mitarbeiter und 1 Auszubildenden.